Das Museum Horn beherbergt das modernste Landwirtschaftsmuseum Österreichs. Auf 1.500 m² wird die Entwicklung der Landtechnik und Landarbeit interaktiv und multimedial dargestellt.
Die umfangreiche archäologische Sammlung lädt auf eine Zeitreise durch 40.000 Jahre ein und erzählt von Mammutjägern, den ersten Bauern, geheimnisvollen Monumentalbauten und Idolen.
Highlights der Stadtgeschichte sind etwa das Stadtmodell und das Hochrad, mit dem sich 1886 der junge Buchdrucker Ferdinand Berger auf die „Walz“ nach Deutschland begab.
Dem „Räuberhauptmann“ Johann Georg Grasel, der um 1810 im österreichisch-böhmischen Grenzraum sein Unwesen trieb, ist eine eigene Dokumentation im alten Stadtturm gewidmet.
Die Ausbreitung der reformatorischen Ideen und die katholische Erneuerung im Waldviertel des 17. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt einer Schau in der Bürgerspitalskapelle.
Auch außergewöhnliche Funde aus der griechisch-römischen Antike, Mineralien und paläontologische Funde aus der Region findet man im Museum.
Neben den Dauerausstellungen werden jährlich mehrere Sonderausstellungen präsentiert.