Sonder­ausstellungen 2026

Vom Sterz zur Packerlsupp’n

Küche und Kochen auf dem Land

Küche, Kochen und Essgewohnheiten haben sich in den letzten zweihundert Jahren grundlegend gewandelt. War die Küche vor 150 Jahren ein kleiner, ungemütlicher und verrauchter Raum, wurde sie im 20. Jahrhundert zusätzlich Aufenthalts- und Essraum.
In neuester Zeit verfließen die Grenzen zwischen technisierter Küche, Ess- und Wohnbereich.

Die Ausstellung bietet realitätsnahe Rekonstruktionen einer Rauchküche, einer Küche der Zwischenkriegszeit mit Sparherd sowie einer Küche aus den 1960er Jahren. Was wurde in diesen Küchen gekocht und wo wurden die Speisen eingenommen? Welches Essgeschirr verwendete man?

Manche mögen's heiß

Landwirtschaft im Klimawandel

Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft. Aufgrund des stark gestiegenen globalen Ausstoßes an Treibhausgasen durch die Nutzung fossiler Brennstoffe sind in den letzten Jahrzehnten die Temperaturen weltweit angestiegen.

Gerade die Landwirtschaft ist von Klimänderungen direkt betroffen, da in und mit der Natur produziert wird.
Durch das vermehrte Auftreten von Hitze- und Trockenphasen sowie von anderen extremen Wetterereignissen sind die Betriebe gezwungen, die Bewirtschaftung zu ändern. sie weichen etwa auf trockenresistente Feldfrüchte und Baumarten aus. Außerdem werden Pflanzen gezüchtet, die Dürre und Hitze besser standhalten und resistent gegen Schädlinge und Krankheiten sind. Manche mögen's zum Glück heiß.

# sammeln!

Hier zeigen private Sammler ihre "Schätze".
Gratis zu sehen in der Eingangshalle!

Juli bis September 2026

„Aus“ – Maria Dreieichen

Ein bisserl schräg und ganz speziell wird Karl Steinhauser seine Mikroausstellung, die am 8. Juli 2026 im Museum Horn um 18:00 Uhr eröffnet wird, gestalten. Allein schon der Titel hat es in sich: „Aus“ – ist es mit den einst bei den Wallfahrern so beliebten Standeln in Maria Dreieichen, „Aus“ – daher auch mit den speziellen Wallfahrts-Mitbringseln, die diese feilboten: Häferl, Tassen, Gläser, kitschig und deftig beschriebene Holztafeln oder die Opa-Pfeife gibt es schlichtweg nicht mehr zu kaufen.

Umso interessanter werden natürlich die von Steinhauser über die Jahrzehnte erworbenen und gesammelten Ausstellungsstücke, bei denen man allerdings genau hinschauen muss, um die speziellen Details zu erkennen.

Das Projekt #sammeln im Museum Horn ist eine  Initiative, die die Bürger aktiv in die Museumsarbeit einbezieht. Private Sammler erhalten für ein paar Wochen die Gelegenheit Ihre persönlichen Schätze im Museum auszustellen. Wenn Sie also Objekte oder eine Sammlung besitzen, das eine spannende Geschichte erzählen kann, ist #sammeln die Plattform, um dieses Stücke  im Museum zu zeigen.